Tag des Schlafes – Dienstag 21. Juni 2016 –

Tag des Schlafes
Die Strapazen des Alltags holen jeden ein. Nicht nur der Körper muss sich von diesen Anstrengungen des Tages erholen, sondern auch der Geist benötigt die erholsame Nachtruhe um gesund zu bleiben.
Wie viel Schlaf man braucht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, eine Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden wird aber von vielen Forschern als optimal angesehen. Leider ist in Zeiten von ständiger Erreichbarkeit und enormen Leistungsdruck eine unzureichende Erholungsphase keine Seltenheit. Um auf die große Bedeutung eines ausreichend langen und erholsamen Schlafes hinzuweisen, wurde am 21.6.1999 von dem Verein Tag des Schlafes ein gleichnamiger Aktionstag ins Leben gerufen.
Was bedeutet dieser Tag?
Für viele Menschen ist der Schlaf schon längst kein geliebter Genuss mehr, sondern eher ein notweniges Übel. Die Schlafstörung in all ihren Erscheinungsformen hält Studien zufolge nachts mehr als 1/3 aller Deutschen wach. Die Ursachen für eine Schlafstörung können vielfältig sein. Schichtarbeit. Ruhestörungen oder seelische Belastungen, eine ungeeignete Schlafumgebung, können die Qualität des Schlafes negativ beeinflussen.
Der Aktionstag des Schlafes, der jährlich am 21. Juni stattfindet, soll auf das Problem von Schlafstörungen und auf die große Bedeutung des gesunden Schlafes hinweisen und zusätzlich mit falschen Vorurteilen zum Thema Schlaf aufräumen.
Warum ist dieser Tag so wichtig?
Zu wenig oder zu schlechtes Schlafen macht krank. Wir alle sollten mehr auf unsere Schlafgewohnheiten achten und dem Schlafen etwas von seinem schlechten Image nehmen. Die Erkenntnis: „Ich habe Schlafapnoe“ kann viele Probleme lösen.
Die Zusammenarbeit in einer Selbsthilfegruppe ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.

Werde Mitglied in der Selbsthilfegruppe und mach mit!

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Denn in der Gemeinschaft werden große Probleme einfach ein wenig kleiner und die eigene Bürde eine viel geringere Last. Bei der Schlafapnoe kommt es im Schlaf immer wieder zu gefährlichen Atemaussetzern. Häufige Symptome der Schlafstörung sind Schnarchen und Müdigkeit am Tag. Zur Therapie eignen sich unter anderem spezielle Atemmasken. Schnarchen, lange Atempause, nach Luft schnappen – sind typische Symptome der Schlafapnoe. Häufig werden die gesundheitlichen Folgen unterschätzt.
Beobachte dich – dein Körper wird es dir danken. Schnarcher 3 In diesem Sinne, schlaft gut und träumt schön!
Deine Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Atemstillstand Iserlohn.

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Erster Iserlohner Schlafkongress ein voller Erfolg

1. Iserlohner Schlafkongress ein voller Erfolg*
Reaktionen:
Ick kann die Aussagen zum 1. Iserlohner Schlafkongress tatsächlich nur
bestätigen. Es war nicht nur graue Theorie, worüber die Referenten
sprachen. Häufig konnte ich meine eigene Krankheitsgeschichte erkennen
und ggfls. die Ursachen dafür wirklich nur bestätigen. Ich habe eine
Menge dazu gelernt, vor allem von Herrn Prof. Teschner. Mein herzlicher
Dank gilt all jenen, die an dieser Veranstaltung und deren Organisation
mitgewirkt haben.
Zum Schluss noch eine Frage zu den Ausführungen des Herrn Professor Teschner. Er sprach von einer Impfe gegen Bronchial- bzw. Lungen-erkrankungen. Wie heißt diese? (….pneumo……?) Leider konnte ich
mir den Namen nicht merken.
Herzliche Grüße und viel Spass und Freude bei der Jahresfahrt
Ralf-Jürgen Schlüter
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Sehr geehrter Herr Klahold,
Vielen herzlichen Dank für Ihre umfangreiche Arbeit, für Ihre perfekte Vorbereitung dieser gelungenen Veranstaltung.
Ich habe bereits jetzt mehrfach im Verwandten-und Bekanntenkreis lobend von dieser Veranstaltung berichtet und werde das auch am Dienstag bei meiner Kontrolluntersuchung im Schlaflabor der Lungenklinik tun. Durch den hervorragenden Vortrag von Herrn Prof. Dr. Teschler bin ich auch in der Lage dort gezielte Fragen ( z. B. Durchschlafprobleme) zu stellen.
Leider fehlten bei der Veranstaltung einige „Betroffene“ obwohl Ihre umfangreiche Werbung und meine Hinweise auf diesen Termin, das Desinteresse hätten auflösen müssen.
Nochmals: Gratulation und Danke.
Mit besten Grüssen
Horst Wiesner
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DANKE
für diese positiven Rückmeldungen

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Der 1. Iserlohner Schlafkongress – ein voller Erfolg

1. Iserlohner Schlafkongress ein voller Erfolg
Die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand bedankt sich bei allen Besuchern und Referenten für diesen gelungenen Start in die Welt der Schlafapnoe. Ein besonderer Dank an Prof. Dr. med. Helmut Teschler, Chefarzt des Universitätsklinikum Essen. Dr. Teschner gehört zu den bekanntesten Schlafmedizinern und Pneumologen Deutschlands und hat durch seine Ausführungen verständlich deutlich gemacht, was für uns allen Schlafapnoe, Schnarchen und Atemaussetzer bedeutet.
Polizeihauptkommissar Andreas Filthaut zeigte deutlich auf, welche Strecke in einer Sekunde beim sogenannten „Sekundenschlaf“ bei welcher Geschwindigkeit zurücklegt wird.
„Schlafapnoe und Folgeerkrankungen“, „Masken in der PAP-Therapie“, „Der gesunde Schlaf“ und weitere Vorträge rundeten das Bild einer informativen Veranstaltung ab.
Die ersten Reaktionen der Besucher und auch der Aussteller waren so positiv, dass schon jetzt von einer Wiederholung im nächsten Jahr gesprochen wurde.

Zahlreiche Besucher verfolgen die Ausführungen der Referenten

Zahlreiche Besucher verfolgen die Ausführungen der Referenten

Prof. Dr. Teschler

Prof. Dr. Teschler

Dr. Burbach

Dr. Burbach

Björn Schäfer, Firma ELECTRO ZEUTIKA

Björn Schäfer, Firma ELECTRO ZEUTIKA

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Schnarcher in Gefahr

Schnarcher in Gefahr
Wochenspiegel vom 21.05.2016
Erster Iserlohner Schlafkongress
Samstag 28.05.2016 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr Parktheater. Alexanderhöhe
Iserlohn. (clau) „Du schnarchst!“ – Wer das zu hören bekommt, sollte aufmerken und sich dringend mit seinem Schlaf beschäftigen. Denn hinter dem vermeintlich harmlosen Schnarchen lauert eine ernste Gefahr für Gesundheit und Leben.

Schlafapnoe, das krankhafte Schnarchen, führt zu lebensbedrohlichen Atemaussetzern. Der Iserlohner Freddy Klahold weiß seit 16 Jahren, dass er selbst betroffen ist – so wie geschätzte fünf Prozent der Bevölkerung insgesamt. Seit 2007 ist er schon zum zweiten Mal Vorsitzender der heimischen Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand.

„Wenn sie nicht behandelt wird, kann Schlafapnoe schwerwiegende Probleme nach sich ziehen“, sagt er und listet auf: „Diabetes, Depression, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall – und sogar Demenz.“
Freddy Klahold weiß seit 16 Jahren, dass er selbst betroffen ist. Als Vorsitzender der Hagen/Iserlohner „Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand“ lädt er zum ersten Schlafkongress am Samstag, 28. Mai, ein. Freddy Klahold

Freddy Klahold weiß seit 16 Jahren, dass er selbst betroffen ist. Als Vorsitzender der Hagen/Iserlohner „Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand“ lädt er zum ersten Schlafkongress am Samstag, 28. Mai, ein. (Foto: Claudia Eckhoff)

Frauen sind genauso betroffen wie Männer. Die unter 50-Jährigen nehmen das Problem oft nicht ernst genug. In der heimischen Selbsthilfegruppe treffen sich etwa sechs Mal im Jahr rund 40 Menschen zum Austausch und zu Vorträgen im Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn. Zur Gruppe gehören mittlerweile knapp 100 Betroffene aus Hagen und Iserlohn.Zwei Drittel von ihnen sind zwischen 50 und 70 Jahren alt.

Sie kommen zusammen, um ihr eigenes Leben zu schützen, indem sie etwa einen im Schlaf drohenden Herzinfarkt verhindern. Sie kommen aber auch zusammen, um das Leben anderer zu schützen, denn wer Nacht für Nacht nicht richtig tief schlafen kann, leidet tagsüber oft unter Müdigkeit und Erschöpfung.

Tragisch: Der so genannte „Sekundenschlaf“ ist Ursache für einen Teil schwerwiegender Verkehrsunfälle.
Unbedingt testen lassen

„Alle Schnarcher sollten unbedingt den Hausarzt aufsuchen“, rät Freddy Klahold. Bei Bedarf schickt der den Patienten weiter zum Lungenfacharzt. In mehreren Nächten im Schlaflabor wird das Schlaf- und Atemverhalten erst untersucht und dann mithilfe verschiedener Geräte reguliert.

„Hinter dem Schnarchen verbirgt sich eine Erschlaffung der Zungenmuskulatur“, so Freddy Klahold. „Die Zunge legt sich hinten auf die Luftröhre – und das Herz bekommt keinen Sauerstoff mehr. Die Atemaussetzer bemerkt der Schläfer selbst allerdings gar nicht.“

Zungentraining hilft bisher nur wenig. Operationen sind das letzte und radikalste Mittel. Aber es gibt andere Hilfen: Eine spezielle Kieferschiene, besondere Nasen- oder Gesichtsmasken und Atemgeräte, an die sich der Schläfer anschließt. „Das ist das umgekehrte Staubsaugerprinzip“, lacht Freddy Klahold. „Das Ding saugt nicht, das bläst eben. – Man gewöhnt sich dran.“ Was sein muss, muss sein: Auf Reisen geht es für die Betroffenen mit einem kleineren, mobilen Beatmungsgerät.
Schlafkongress in Iserlohn

Über Schlafapnoe und ihre Folgeerkrankungen, über den Sekundenschlaf und die schwere Lungenerkrankung COPD informiert der erste Iserlohner Schlafkongress. Er findet am Samstag, 28. Mai 2016, von 9 bis 16 Uhr im Parktheater Iserlohn statt. Dazu laden die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn und der Bundesverband Schlafapnoe und Schlafstörungen Deutschland ein. Diverse Experten-Vorträge geben eine Übersicht über die gesundheitlichen Probleme schlafbezogener Erkrankungen. Angeschlossen ist eine Industrieausstellung. Dort finden die Besucher Anregungen für einen erholsamen Schlaf.

Schirmherr ist Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber sehr willkommen unter E-Mail fk188@t-online.de oder per Fax an 02371 / 23291.

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Schnarchen kann gefährlich sein!

1. Iserlohner Schlafkongress 28.Mai 2016, Beginn 10,00 Uhr im Parktheater Iserlohn FLYER
Das Schlafapnoe-Syndrom
Von Freddy Klahold
Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom ist ein Beschwerdebild, das durch Atemstillstände während des Schlafs, sogenannte Apnoen, verursacht wird. Vordergründig manifestiert sich dieses Krankheitsbild durch ein welt-
bekanntes, uraltes Phänomen: das Schnarchen.

Nicht jeder Mensch schnarcht. Es bedarf schon besonderer Umstände, damit dieses Geräusch entsteht. Die Muskelspannung lässt bei allen Menschen im Schlaf nach. Auch die Muskeln im Rachen und der Zungenmuskel, der die Zunge nach vorne zieht, erschlaffen während des Schlafs. Rachenwand, weicher Gaumen und Zungenwurzel nähern sich bei der Einatmung durch den Sog, der von der Lunge ausgeht, und durch die verringerte Muskelspannung einander an. Im Normalfall reicht die Muskelspannung jedoch immer noch aus, um den Rachen weit genug offen zu halten, sodass die Luft ungehindert hindurchströmen kann.
Anders beim Schnarcher: Hier kommt es aufgrund der entspannten Rachen- und Zungenmuskulatur zu Verengungen. Im Bereich dieser Engstellen strömt die Luft beim Einatmen schneller. Der beschleunigte Luftstrom bringt die Weichteile im Rachen verstärkt zum Vibrieren. Der Schlafende beginnt zu schnarchen.
Schnarchen tritt vor allem dann auf, wenn man auf dem Rücken liegt. Die Zungenwurzel fällt in der Rückenlage ein wenig nach hinten zur Rachenwand hin; und da der Hauptzungenmuskel vor allem im Tiefschlaf entspannt ist, wird der Schwerkraft nicht gegengesteuert. Die Folge: Es kommt zu einer Enge im Rachenraum; dadurch beschleunigt sich der Luftstrom, und die Weichteile im Rachen werden in Schwingungen versetzt – das charakteristische Schnarchgeräusch entsteht.

Krankhaftes Schnarchen
Gefährlich wird das Schnarchen, wenn es dabei zu einem Verschluss der oberen Atemwege während des Schlafs kommt und dadurch die Atmung zeitweise aussetzt. Diese Atemaussetzer bezeichnet man als obstruktive (verschlussbedingte) Apnoen. Durch diese Atemstillstände wird der lebenswichtige Gasaustausch beeinträchtigt: Während der Atempausen sinkt der Sauerstoffgehalt des arteriellen Blutes ab, da kein Nachschub aus der Atemluft kommt. Infolgedessen kommt es auch zu einem Sauerstoffmangel in den Körpergeweben, die vom Blut mit Sauerstoff versorgt werden. Gleichzeitig kann das Kohlendioxid, das von den Zellen ans Blut abgegeben wird, nicht mehr abgeatmet werden: Der Kohlendioxidgehalt des Blutes steigt übermäßig an.
Der Sauerstoffmangel, der Anstieg der Kohlendioxidkonzentration im Blut und die verzweifelten Atemanstrengungen des Schnarchers (der ja trotz seiner verschlossenen Atemwege nach Luft ringt) werden vom zentralen Nervensystem registriert und führen zu einer lebensrettenden kurzen Weckreaktion, durch die der Patient wieder Luft bekommt. Dieser erste Atemzug nach der Atempause ist in der Regel mit einem lauten Schnarchgeräusch verbunden, weil sich der Verschluss gelöst hat, der Rachen aber noch eng ist und durch den hohen Atemantrieb aufgrund der kritischen Situation die Einatmung besonders heftig erfolgt. Nachdem die Atemwege nun offen sind und sich die Atmung normalisiert hat, schläft der Betroffene wieder ein – bis zur nächsten Atempause.
Kommt es innerhalb einer Stunde zu mehr als zehn Atemaussetzern, spricht der Arzt von einer obstruktiven Schlafapnoe.
Ein Faktor, der Schnarchen und Schlafapnoe begünstigt, ist Übergewicht. Doch auch mit zunehmendem Alter wird Schlafapnoe immer häufiger. Denn im Alter verringert sich unsere Muskelspannung mit dem Effekt, dass auch die Gewebeteile im Rachenraum schlaffer werden.
Aber selbst Jugend und Schlankheit sind keine Anti-Schnarch-Garantien: Es gibt auch junge Menschen, die topfit sind, kein Gramm zu viel auf den Hüften haben und trotzdem schnarchen wie die Weltmeister.

Diagnose im Schlaflabor
Ob man an Schlafapnoe leidet, wird im Schlaflabor diagnostiziert. Dieser stationären Untersuchung geht eine Voruntersuchung beim niedergelassenen Facharzt voraus, der den Verdacht auf Schlafapnoe feststellt. Im Schlaflabor werden am Körper des Patienten Sensoren mit Kabeln befestigt. So wird eine Reihe von Körperfunktionen registriert, aus denen man eine Schlafapnoe feststellen kann. Zur Behandlung erhält der Patient ein Überdruckbeatmungsgerät mit einer Maske. Dieses hilft, die gefährlichen Atemaussetzer beim Schlafen zu verhindern.
Bei der nächtlichen Untersuchung im Schlaflabor werden zahlreiche Körperfunktionen registriert wie z. B. die Hirnströme und die Herzaktivität, der Atemstrom an der Nase, Herzschlag und Sauerstoffsättigung des Bluts, Augen- und Atembewegung und die Muskelspannung des Kinns. Der QR-Code führt Sie zu einer ausführlichen Beschreibung darüber, was im Schlaflabor im Einzelnen geschieht.

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1. Iserlohner Schlafkongress am Samstag 28. Mai 2016 im Parktheater Alexanderhöhe. Iserlohn

Namhafte Referenten haben zum 1. Iserlohner Schlafkogreß zugesagt.
u.a. Prof. Dr.med. Helmut Teschler, Chefarzt der Ruhrlandklinik, Westdeutsches Lungenzentrum am Universitätsklinikum Essen gGmbH
http://www.ruhrlandklinik.de

PD. Dr. med. Wolfgang Galetke, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Kardiologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin im Krankenhaus der Augustinerinnen Köln
http://www.koeln-kh-augustinerinnen.de

Dr. med. Reinhard Burbach, Leiter Schlaflabor, Evangelischs Krankenhaus Bethanien Iserlohn
http://www.bethanien-iserlohn.de

Hier das vollständige Programm:
FLYER

vlnr: Günter König, Freddy Klahold, Günter Pöhler laden ein

vlnr: Günter König, Freddy Klahold, Günter Pöhler laden ein

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1. Iserlohner Schlafkongress am Samstag 28. Mai 2016 im Parktheater Alexanderhöhe. Iserlohn

1. Iserlohner Schlafkongress am Samstag 28. Mai 2016 im Parktheater Alexanderhöhe. Iserlohn Eine Veranstaltung der SHG Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn e.V. und des Bundesverbands Schlafapnoe und Schlafstörungen Deutschland e.V.

EINLADUNG

Die Bedeutung des Schlafs für Gesundheit und Wohlbefinden ist längst wissenschaftlich bewiesen. Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Damit wollen sich viele Zeitgenossen heute nicht mehr abfinden. Schlaf halten sie für vergeudete Lebenszeit. Der Beruf frisst einen immer mehr auf; die modernen Kommunikationsmittel fordern einen geradezu heraus, rund um die Uhr verfügbar zu sein. Damit man nach einem anstrengenden Arbeitstag noch fit ist, gibt es moderne Muntermacher, Red Bull & Co. In der Tat, wir sind
eine schlaflose Gesellschaft. Kein Wunder, dass damit diverse Schlafstörungen vorprogrammiert sind.
Eine davon, die Schlafapnoe, das krankhafte Schnarchen, ist am weitesten verbreitet. Eine Studie, die die Firma Philips bei über 4000 Mitarbeitern durchgeführt hat, zeigt, dass nicht nur 2–3% der Bevölkerung darunter leiden, sondern – wenn man die Daten hochrechnet – vermutlich doppelt so viele Menschen. Man weiß heute, dass eine nicht behandelte Schlafapnoe schwerwiegende gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann: Diabetes, Depression, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall. Und Schlafapnoe schadet offenbar
auch dem Gehirn: Mit nächtlichen Atemaussetzern geht es irgendwann auch ab in die Demenz.
Unser 1. Iserlohner Schlafkongress informiert Sie über das Problem „Schlafapnoe und Folgeerkrankungen“, aber
auch über den tückischen Sekundenschlaf am Steuer eines Kraftfahrzeugs, über die schwere Lungenerkrankung COPD und ganz allgemein über die Wichtigkeit eines gesunden Schlafs.
Die Vorträge an diesem Tag vermitteln Ihnen eine spannende Übersicht über die gesundheitlichen Probleme schlafbezogener Erkrankungen. Die angeschlossene Industrieausstellung gibt Ihnen darüber hinaus wertvolle Anregungen, wie man zu einem erholsamen Schlaf findet.
Seien sie herzlich willkommen!

Freddy Klahold Vorsitzender SHG Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn

Freddy Klahold Vorsitzender SHG Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn

PROGRAMM

Moderation: Werner Waldmann

Werner Waldmann, Vorsitzender BSD (Schlafapnoe - Bundesverband)

Werner Waldmann, Vorsitzender BSD (Schlafapnoe – Bundesverband)


9.00 Uhr Einlass und Industrieausstellung
10.00 Uhr Kongresseröffnung Freddy Klahold
Grußwort Bürgermeister der Stadt Iserlohn
10.15 Uhr PHK Andreas Filthaut (Polizei Iserlohn Iserlohn), Dieter Wahl
(Söllbot), Werner Waldmann (Ostfildern):
Sekundenschlaf
11.00 Uhr Prof. Dr. Helmut Teschler (Essen):
COPD und Schlafapnoe
12.00–13.00 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Shantychor
13.30 Uhr PD. Dr. Wolfgang Galetke (Köln):
Schlaf bei chronischen Erkrankungen
14.15 Uhr Dr. Simon-Dominic Herkenrath (Solingen):
Schlafapnoe und Folgeerkrankungen
14.45–15.00 Uhr Kaffeepause
15.00 Uhr Martina Heinze
Masken in der PAP-Therapie
15.30 Uhr Dr. Reinhard Burbach (Iserlohn):
Der gesunde Schlaf

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Berichtigung zum Rundschreiben (nur an Mitglieder)

Fehlerteufel
Im Rundbrief vom 06. März 2016 hat der Fehlerteufel zugeschlagen und die Daten der Termine durcheinander gewürfelt.
Hier die richtigen Daten und Termine:
1. Jahreshauptversammlung 2016 und Vortrag „Die Museumslandschaft“
Donnerstag, 31. März 2016, 18.00 Uhr Seniorenwaldstadtzentrum Iserlohn
2. Jahresseminarfahrt nach Bad Lippspringe
Samstag 18. Juni 2016
3. 1. Iserlohner Schlafkongress
Samstag 28. Mai 2016, 09.00 Uhr – 16.00 Uhr
Freddy Klahold

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Einrichtung von Terminservicestellen und die Vermittlung von Facharztterminen

Ab dem 23.01.2016 sind von den Kassenärztlichen Vereinigungen die gesetzlich vorgeschriebenen regionalen Terminservicestellen zur schnelleren Terminvergabe bei Fachärzten einzurichten. Hinter dieser gesetzlichen Neuregelung steckt der Versuch, die langen Wartezeiten auf einen Facharzttermin zu reduzieren. Die Vereinbarung dient der Umsetzung des § 75 Abs. 1a SGB V, der im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetzes eingeführt wurde. Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben inzwischen die notwendige Vereinbarung getroffen. Die Vereinbarung ist im Anhang dieser E-Mail angefügt.
Die Vereinbarung findet keine Anwendung, sofern es um die Vermittlung von Terminen für zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungen geht. Die Terminservicestellen vermitteln einen Behandlungstermin nur, wenn der Versicherte eine Überweisung an einen Facharzt vorlegen kann. Auf dieser sind u. A. auch Angaben zur Dringlichkeit und ggf. Hinweis auf eingeschränkte Mobilität des Versicherten notwendig. Einer Überweisung bedarf es nicht, wenn ein Termin bei einem Augenarzt oder einem Frauenarzt beansprucht wird.
Aufgabe der Terminservicestellen ist es, gesetzlich Versicherten innerhalb einer Woche einen Behandlungstermin bei einem Facharzt in ihrem jeweiligen Bezirk der Kassenärztlichen Vereinigung zu vermitteln. Dies gilt nicht für Routineuntersuchungen und die Behandlung von Bagatellerkrankungen und verschiebbare Untersuchungen. Eine verschiebbare Untersuchung liegt vor bei Früherkennungsuntersuchungen, Verlaufskontrollen bei medizinisch nicht akuten Erkrankungen und Untersuchungen zur Feststellung der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit. Eine Bagatellerkrankung liegt vor, wenn ein Warten von mehr als vier Wochen hingenommen werden kann, da keine Gefahr einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes besteht. Die entsprechende Beurteilung obliegt dem überweisenden Arzt.
Die Wartezeit auf den zu vermittelnden Behandlungstermin beginnt mit dem Bekanntwerden des Vermittlungswunsches; die Wartezeit darf vier Wochen nicht überschreiten. Der Versicherte hat keinen Anspruch auf die Vermittlung eines Termins bei einem bestimmten Arzt. Wenn ein Facharzttermin innerhalb dieser Frist nicht vermittelt werden kann, hat die Terminservicestelle dem Versicherten innerhalb einer weiteren Woche einen Behandlungstermin in einem nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhaus anzubieten. Die Krankenhäuser sind nur berechtigt, diejenige ambulante Behandlung durchzuführen, die für eine Überweisung vorliegt.
Die Terminservicestellen müssen einen Termin bei einem Facharzt in einer zumutbaren Entfernung zum Wohnort des Versicherten vermitteln. Die genaue Zumutbarkeit ist in der angefügten Vereinbarung unter § 6 nachzulesen.
Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssen zudem dafür sorgen, dass die Terminservicestellen für die Versicherten gut erreichbar sind. Über die Einrichtung und Erreichbarkeit müssen sie ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Huth
Referentin
Gesundheit und Rehabilitation
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636 -334
Telefax: 030 24636 -150
E-Mail: gesundheit@paritaet.org
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Gesetz soll Abzocke bei Pflegehilfsmitteln stoppen

Zuzahlung: Der Patientenbeauftragte Karl-Josef Laumann fordert ein Eingreifen der Politik, damit Kassenpatienten ohne Aufzahlung gute Ware bekommen
Berlin. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Karl Josef Laumann (CDU) schlägt Alarm: Weil gesetzlich Versicherte bei Hilfsmitteln immer mehr dazuzahlen müssen, fasst er eine Gesetzesänderung ins Auge. „So, wie es ist“, sagt Laumann, „kann es nicht bleiben.“
Ob Brille oder Hörgerät, Rollator, Elektroroller oder Windel: All diese Produkte sind sogenannte Hilfsmittel. Der Arzt kann sie Patienten verordnen. Die Krankenkasse übernimmt den größten Teil der Kosten. Zehn Prozent, aber höchstens zehn Euro, muss der Patient zuzahlen. So die Theorie. In der Praxis werden die Versicherten indirekt heftig zur Kasse gebeten. Am Beispiel von Windeln, Fachausdruck „aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel“ zeigt sich die teils versichertenfeindliche Praxis mancher Kassen.
Die nutzen eine gesetzliche Möglichkeit zum Sparen und schreiben die Versorgung aus. Der Billiganbieter, der die Ausschreibung gewinnt, kann oft nur minderwertige Ware liefern. Die Zeche zahlen die Patienten. Sie kaufen bessere und teurere Produkte selbst. Bei Inkontinenzhilfsmitteln kommen etwa 35 Euro monatlich zusammen.
„Da läuft etwas mächtig schief“
Daraus hat als erste große Kasse die Barmer-GEK die Konsequenz gezogen und ihre Ausschreibung der Versorgung mit Inkontinenzmitteln aufgehoben. Nach Eingang der Angebote war der Kasse aufgefallen, so Sprecherin Birte Schwarz, „dass eine aufzahlungsfreie und qualitativ hochwertige Versorgung unserer Versicherten unter den abgegebenen Angebotspreisen nicht möglich erscheint“. Offensichtlich seien in die Angebote Einnahmen aus dem Verkauf von aufzahlungspflichtigen Produkten bereits in die Kalkulation eingepreist worden. Dem Vernehmen nach hatte der billigste Anbieter 6 Euro pro Monat und Patient kalkuliert. Die Barmer GEK will für diese Leistung 20 Euro pro Monat zahlen.
Für Laumann zeigt sich daran, dass bei der Versorgung „etwas mächtig schief läuft“, so der Patientenbeauftragte gegenüber der Neuen Westfälischen. Die Verhandlungen über Preise dürften nicht „auf dem Rücken der Versicherten“ ausgetragen werden. Mit Preisen von zehn Euro oder weniger könne ein Anbieter „keine angemessene Versorgung sicherstellen“. Kassen und Hilfsmittelhersteller müssten „Licht ins Dunkel bringen, wie oft und wie viel Versicherte aus eigener Tasche aufzahlen“.
Zudem fordert Laumann eine „Gesetzesänderung zu prüfen“, nach der die Gewinner von Ausschreibungen „im Rahmen ihrer Versorgungsverträge keine Produkte mit Aufzahlung mehr anbieten dürfen“.
Copyright © Neue Westfälische 2016

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