Sekundenschlaf – Fahrt oder Flug in den Tod

 

Auszug aus Schlafmagazin 3/2012 (Werner Waldmann)

Dem Fahrer eines Trucks oder Omnibusses werden strenge Fahrzeitbegrenzungen auferlegt. Täglich darf der Fahrer nur 9 Stunden am Steuer sitzen, maximal zweimal in der Woche bis zu 10 Stunden. Nach 4,5 Stunden am Lenkrad ist eine Pause von 45 Minuten fällig. Die Polizei überprüft die Lenk- und Ruhezeiten mit Argusaugen. Werden sie überschritten, drohen Bußgelder. Vorschriften, wie lange ein Pilot am Steuer seines Airliners sitzen darf, gibt es ebenfalls, doch diese Reglements ähneln eher einem Kaugummi: Sie lassen sich je nach ökonomischen Interessen in die Länge ziehen. In der Luft zählt offenbar weniger die Sicherheit, sondern Wirtschaftlichkeit. Piloten sind teuer, jedenfalls teurer als die Fahrer von LKWs oder Omnibussen.

Ein Auto oder Flugzeug zu steuern, erfordert hohe Konzentration. Doch leider ist auch sehr viel Monotonie dabei: Man starrt auf die Straße vor sich, man starrt in den Himmel und auf die Instrumente. Berufskraftfahrern ebenso wie Berufspiloten droht daher eine nicht zu unterschätzende Gefahr: Schläfrigkeit, Erschöpfung, Fatigue. Und dieser Zustand kann zum kurzzeitigen Einnicken führen, wenn man dem Schlafbedürfnis nicht rechtzeitig nachgibt.

Weitere INFORMATIONEN : Werde Mitglied in der SHG Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn e.V. (Mitglied im LV NRW und im Bundesverband BSD)

Über Freddy Klahold

1. Vorsitzender der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn e.V
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