12. Gesundheitstag in Iserlohn, Alexanderhöhe (11. November 2017)


OB Iserlohn Dr.Peter Paul Ahrens besucht den Stand der SHG Schlafapnoe, Mitglieder des Vorstandes Vorstand und Schwester Barbara vom Bethanien-Krankenhaus
vlnr: Horst Storck, Schester Barbara, OB Dr. Peter Paul Ahrens, Günter Pöhler, Günter König


Stand mit Vorstand vlnr: Freddy Klahold, Günter König, Günter Pöhler, Horst Storck (es fehlt Werner Sander)


Der SHG Stand


Besuch am Stand

Der 12. Iserlohner Gesundheitstag war für die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe-Atemstillstand Iserlohn ein voller Erfolg. Danke an alle, die diesen Erfolg mit gestaltet haben und an das Team rund um den IKZ Den gestrigen Tag einmal Revue passieren lassen.
Der INFO-Stand der SHG Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn war Anlaufstelle vieler Betroffener und Anlaufstelle, um Informationen zu bekommen.
Der Gesundheitstag 2017 im Parktheater Iserlohn hat bei allen Beteiligten großen Eindruck hinterlassen. Es gibt viele Betroffene und in der letzten Zeit auch viele Schwierigkeiten mit Krankenkassen und Herstellern von Masken und Geräten. Die Selbsthilfegruppe will Mittler und auch Helfer sein.

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Erfolgreich – Ehrenamtstag 2017 der Stadt Iserlohn

Ehrenamtstag Alexanderhöhe Foto IKZ

Ein Ehrentag für alle Enthusiasten
Am Samstag präsentieren sich 115 Vereine, Organisationen und Initiativen beim „Iserlohner Ehrenamtstag“ – und zeigen, dass Iserlohn in jeder Hinsicht eine bunte Stadt ist

Iserlohn. Wenn Iserlohn in einem Bereich gut aufgestellt ist, das darf man wohl sagen, dann ist es der des Ehrenamtes. Und so ist es nur folgerichtig, dass nach zuletzt 2013 nun die Stadt wieder die Initiative ergriff und am Samstag, 14. Oktober 2017, auf die Alexander­höhe einlud.
Herbstanfang, Sonnenschein, Pütter-Saal und Parkhalle, dazu der Außenbereich zum Bespielen – nicht die schlechtesten Bedingungen für den „Iserlohner Ehrenamtstag“. 115 Vereine, Organisationen und Initiativen präsentieren sich hier am Samstag – und zeigen eine bunte Palette von Sozialem und Seniorenangeboten bis hin zu Kultur, Selbsthilfe, Sport, Musik und vielem mehr.
Persönlicher Kontakt ist durch nichts zu ersetzen
Der erste Blick in die Parkhalle mag einen da zunächst fast überfordern, wenn es doch immerhin verführerisch nach Waffeln duftet: Menschentrauben, Stände und haufenweise Flyer überall, doch wer mit Ruhe schaut, findet schnell etwas, das interessiert – und der persönliche Kontakt ist doch auch in Zeiten umfassender Online-Info-Angebote nach wie vor durch nichts zu ersetzen. Und so nutzen viele Ehrenamtler den Tag vor allem auch zum Austausch untereinander. Sagt zum Beispiel Renate Birne, Schatzmeisterin, die gerade am Info-Stand des Schlagerclubs Dröschede auf Besucher wartet. „Wir bespaßen uns hier auch ein bisschen gegenseitig“, scherzt sie.
Ein paar Meter weiter vor der Bühne steht gerade Daniel Asmuth, Leiter der Gesamtschule Seilersee, der als Leiter der Concert-Band des Musikvereins der Kolpingfamilie Letmathe am Vormittag nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens die Veranstaltung mit eröffnet hat.
„Für die Jugendlichen ist es gut zu sehen, was es im Bereich Ehrenamt sonst noch so gibt und das zu würdigen“, sagt Asmuth. „Wenn ich selbst nicht durch Menschen im Verein gefördert worden wäre, wäre ich nicht die Person, die ich heute bin.“
Im Hintergrund entert gerade ein Mitglied des eben erwähnten Schlagerclubs die Bühne. Ein Mann mit helmhafter schwarzer Perücke stürmt auf das Podium und gibt als Rex-Gildo-Wiedergänger dessen unvermeidliches „Fiesta Mexicana“ vor einer überschaubaren Zahl von direkten Zuschauern.
Man mag das nun drollig finden oder kurios, wie der Imitator da über die Bühne wirbelt – es ist aber auch ein Moment, der zeigt, was vielleicht alle oder die meisten Ehrenamtler hier eint, die Stunden um Stunden auf ihre Passion verwenden, nämlich ein aufrichtiger Enthusiasmus, den man vielleicht schon als einen Wert an sich bezeichnen darf.
Und so ist der Blick der meisten hier auch schon in Richtung Zukunft gerichtet. „Nachdem es jetzt das Sozialticket geben wird, wollen wir uns jetzt für ein Schüler-Abo stark machen“, sagt etwa Klaus Stinn vom Bündnis Armut und Wahlbeteiligung.
Beim Briefmarkensammlerverein plant man gerade eine Ausstellung im Saalbau Letmathe für Ende Oktober. Und der Vorsitzende Norbert Witte freut sich angesprochen vor dem Vereins-Infostand sichtlich über einen neuen Stempel, der anlässlich der Ausstellung und thematisch mit dem Reformationsjahr verbandelt bei dieser präsentiert und verteilt werden soll.
Neben Infoständen auch Vorträge und Auftritte
„Vieles würde ohne Ehrenamtliche nicht gehen“, sagt hier nicht nur Norbert Witte – und widersprechen würde ihm wohl kaum jemand.
Wiederum ein paar Meter weiter freut sich Britta Dilcher, Koordinatorin beim Hospizverein, dass Lockvogel Karl-Heinz, ein bekleidetes Kunststoff-Skelett, so viele interessierte Menschen zu ihrem Infostand gebracht hat. Darum nämlich kann nun bald ein neuer Kurs für Begleiter starten, sechs Personen bedarf es dazu.

Am INFO Stand der Schlafapnoe/Atemstillstand wurden Beratungen durchgeführt und Gespräche über Masken und Geräte geführt. Freddy Klahold, Horst Storck und Günter Pöhler waren zufrieden mit der Präsentation und sagten übereinstimmend, dass vielen Besuchern die Auswirkung und Folgen der Schlafapnoe unbekannt waren.

Neben den zahlreichen Infoständen werden die Besucher durch Vorträge und Auftritte draußen und drinnen unterhalten. Die „58th Scottish Volunteers“, die Gemeinschaft der Deutschen aus Russland, ein Kosakenchor – es sind zu viele, um sie alle aufzuzählen.
Am späten Nachmittag gibt sich Organisatorin Nicole Behlau von der Stadt Iserlohn zufrieden. Auch, weil man diesmal deutlich mehr Platz hatte, als 2013 im Saalbau. „Wir wollten das Ganze etwas entzerren, auch wegen der Lautstärke bei den musikalischen Darbietungen. Ich glaube, das ist gelungen.“
FK.Entnommen IKZ mit Bemerkungen vervollständigt.

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Iserlohner Ehrenamtstag am 14. Oktober 2017

Iserlohner Ehrenamtstag am 14. Oktober 2017
Iserlohner Gruppen, Einrichtungen und Vereine stellen sich vor – Informationen, Tanz- und Musikdarbietungen u.v.m.

Das Ressort Generationen und Bildung lädt gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Gruppen, Einrichtungen und Diensten zum „Iserlohner Ehrenamtstag“ ein.
Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 14. Oktober, von 10 bis 16 Uhr auf der Iserlohner Alexanderhöhe. Sie steht unter dem Motto „MITEINANDER – ZUEINANDER – VONEINANDER“. Dabei geht es darum, dass sich die verschiedenen ehrenamtlich organisierten Gruppen, Einrichtungen und Dienste miteinander präsentieren, dass diese Institutionen und interessierte Besucherinnen und Besucher Gelegenheit haben, zueinander Kontakt aufzunehmen, und dass sie durch einen Informations- und Ideenaustausch voneinander profitieren.
Der „Iserlohner Ehrenamtstag“ soll eine Plattform sein, auf der sich Organisationen der Öffentlichkeit vorstellen und für sich werben können, und bei der sich Interessenten über das breite Spektrum an lokalen Angeboten bürgeschaftlichen Engagements informieren, sich beraten lassen und auch selbst aktiv werden können. Insgesamt 115 Organisationen präsentieren sich mit Informations- und Aktionsständen sowie mit gastronomischen Angeboten im Innen- und Außenbereich der Parkhalle und mit Vorträgen, Musik- und Tanzdarbietungen auf der Bühne der Parkhalle und im Senator-Pütter-Saal. Inhaltlich reicht die Bandbreite von Informationen über Soziales, Senioren, Menschen mit Behinderung, Frauen, Familie und Selbsthilfe über Hobby, Sport, Politik, Integration und Menschenrechte bis hin zu Kunst, Kultur, Kirche und Seelsorge. Darüber hinaus sind auch die Themen Medien, Verbraucherschutz und Interessenvertretung, Gesundheit, Natur-, Umwelt- und Tierschutz, Musik, Tanz und Brauchtumspflege vertreten.
Die Veranstaltung wird um 10 Uhr von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens eröffnet. Daran schließt sich das Bühnenprogramm im Senator-Pütter-Saal an, durch das Moderator Rudi Müllenbach führen wird. Außerdem erwarten die Besucher viele weitere Aktionen wie Hüpfburg und Kinderschminken sowie eine Rettungswagenausstellung im Freien, eine „Erzähl-Bar“ aus dem Selbsthilfebereich, ein zentraler Informationsstand zum Thema Ehrenamt und süße, herzhafte und vegane Speisen bis hin zu Gesundheitsvorträgen, Schlagerperformance und Squaredance.
Zum „Iserlohner Ehrenamtstag“ gibt es ein Programmheft mit dem Verzeichnis aller Teilnehmer

http://www.iserlohn.de/leben-in-iserlohn/soziales/ehrenamtstag-2017

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Befreiung von Zuzahlungen für medizinische Leistungen

Dresden· Die gesetzlichen Zuzahlungen z. B. für Medikamente oder einen Krankenhausaufenthalt sollen die Versicherten finanziell nicht überfordern. Deshalb gibt es die Zuzahlungsgrenze. Sobald sie erreicht ist, können sich gesetzlich Versicherte von weiteren Zuzahlungen befreien lassen.
Mit einer Vorauszahlung in Höhe der persönlichen Belastungsgrenze können sich Versicherte der AOK PLUS von Zuzahlungen für 2018 befreien lassen. Sie müssen keine Quittungen sammeln und erhalten gleich zu Beginn des Jahres ihren Befreiungsausweis.
Ab sofort / 4. Oktober bietet die AOK PLUS zirka 210.000 Versicherten mit voraussichtlich gleichbleibenden Einkünften und Vorliegen einer chronischen Krankheit mittels persönlichem Anschreiben die Möglichkeit der Vorauszahlung an. Der Versand wird aller Wahrscheinlichkeit nach am 28. November 2017 beendet sein.
Wer bis Ende November kein Schreiben von seiner AOK PLUS erhalten hat, aber dennoch an einer Vorauszahlung interessiert ist, kann sich im Internet unter plus.aok.de/Vorauszahlung informieren. Dort steht das entsprechende Antragsformular zum Herunterladen bereit. Außerdem werden die einzelnen Schritte zur Beantragung erklärt.
Pressekontakt:
Hannelore Strobel
Pressesprecherin
Telefon: 0800 10590-11144
presse@plus.aok.de

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Iserlohner Ehrenamtstag

Am Samstag, 14. Oktober 2017 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, auf der Alexanderhöhe (Parkhalle) Iserlohn.
Besuchen sie den Stand der SHG Schlafapnoe/Atemstillstand Iserlohn.
Stand Nr. 2 direkt am Eingang rechts.
Wir freuen uns auf ihren Besuch.

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Mehr Schlafstörungen – Versorgung hält nicht Schritt

DAK-Gesundheitsreport
Deutschland ist müde. Flächendeckend leiden die Menschen im Lande an Ein- und Durchschlafstörungen. Therapiert wird offenbar zu selten. Dafür fehlt Know How.
Von Anno Fricke
BERLIN. Vier von fünf Menschen in Deutschland schlafen schlecht, knapp jeder zehnte Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren leidet unter krankhaften Schlafproblemen. Der Verbrauch an Schlafmitteln steigt signifikant. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor. 2009 hatte die DAK schon einmal die Schlaflosigkeit in Deutschland unter die Lupe genommen. In den sieben Jahren seither hat unter den 35- bis 65-Jährigen die Häufigkeit von Störungen des Schlaf-Wachrhythmus um 66 Prozent zugenommen.
Der grassierende Schlafmangel hat Folgen. Annähernd jeder zweite ist im Job müde, jeder dritte regelmäßig erschöpft. Für diese Werte hat das Berliner IGES-Institut im Auftrag der DAK die Daten von 2,6 Millionen Versicherten ausgewertet. 5200 erwerbstätige Frauen und Männer sind zudem vom Forsa-Institut befragt worden.
Arbeiter, vor allem die ungelernten (13,3 Prozent), leiden demnach am häufigsten unter Schlafstörungen. Unter Selbstständigen ist das Problem kaum bekannt (1,4 Prozent). Arbeitsbedingte Risikofaktoren seien vor allem häufige Nachtschichten (sechs bis acht pro Monat), Termin- und Leistungsdruck sowie Überstunden, berichtete IGES-Geschäftsführer Hans-Dieter Nolting. Wer immer am Mobiltelefon erreichbar sei oder bis in die Puppen fernsehe oder am Computer sitze, erhöhe sein Risiko, nicht mehr durchzuschlafen.
Rund 70 Prozent der Betroffenen wenden sich mit ihrem Leiden nicht an Ärzte. „Die Versorgungssituation ist dramatisch schlecht“, sagte der Leiter des Charité-Schlaflabors Professor Ingo Fietze bei der Vorstellung des Reports am Mittwoch in Berlin. Es fehlten niedergelassene Somnologen, Apotheker klärten zuwenig über die Wirkung rezeptfreier Arzneien auf. Chronisch schlaflose Patienten, die mit Schlafmitteln dauertherapiert würden, erhielten zu selten eine fortlaufende Betreuung durch ihre Hausärzte.
„Dringenden Handlungsbedarf“ stellte DAK-Chef Andreas Storm fest. Es müsse auf noch breiterer Basis der Status der Schlafstörungen im Lande erhoben werden. Zudem müssten sich mehr Ärzte in der Schlafmedizin fortbilden. Die allgemeine Erschöpfung im Job müsse im betrieblichen Gesundheitsmanagement ankommen.

Somnologie in Zahlen
700 Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Somnologe gibt es in Deutschland.
310 Schlaflabore stehen flächendeckend zur Verfügung.
34 Millionen Menschen hochgerechnet leiden unter Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.

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Auch ohne Beschwerden zum Arzt zur Darmkrebsvorsorge

Zur Darmkrebsvorsorge muss man frühzeitig gehen

Baierbrunn· Kaum eine Früherkennungsmaßnahme ist so erfolgreich wie die Darmspiegelung – wenn sie rechtzeitig erfolgt. „Zu Früherkennungs-Untersuchungen muss man dann gehen, wenn man gesund ist“, betont Professorin Monika Sieverding vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Denn wenn man wartet, bis Beschwerden auftauchen, werden viele Tumore erst spät entdeckt. Die Heilungschancen sind dann deutlich schlechter.“ Zwar hielten die meisten Menschen die Darmkrebsvorsorge für wichtig. „“Doch dann finden sie immer Gründe, warum es gerade nicht passt.“ Viele schieben laut Sieverding die Entscheidung vor sich her, weil sie das Ergebnis fürchten.
Besondere Vorbehalte haben oft Männer: Für sie seien Untersuchungen im Intimbereich „eine gravierende Barriere“, so die Professorin. Auch machten sich Männer allgemein weniger Gedanken um ihre Gesundheit. „Doch Verdrängen bringt nichts bei der Darmkrebsvorsorge“, mahnt Sieverding. „Wenn Ärzte Polypen und Frühstadien von Krebs entfernen, lebt man hinterher so wie zuvor. Und wenn nichts gefunden wird, hat man zehn Jahre Ruhe bis zum nächsten Termin.“ Männer bekommen das Darmkrebs-Screening künftig ab 50 Jahren von der Krankenkasse bezahlt – fünf Jahre eher als bisher und fünf Jahre früher als Frauen. Da Männer häufig schon in jüngeren Jahren Polypen oder Tumore haben und ihr Risiko an Darmkrebs zu erkranken höher liegt als bei Frauen, schafft man durch diese Herabsetzung der Altersgrenze für beide Geschlechter gleich gute Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung.
Pressekontakt:
Sylvie Rüdinger
Tel. 089 / 744 33 194
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: ruedinger@wortundbildverlag.de

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Bilanz nach fünf Jahren IGel-Monitor

*AK Gesundheit*
*Krebsselbsthilfeorganisationen* Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
jeder zweite Patient bekommt beim Arztbesuch sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) empfohlen. Diese IGeL müssen von den Versicherten privat bezahlt werden; die Krankenkassen übernehmen diese Leistungen nicht oder nicht mehr. In den meisten Fällen geht es um Früherkennungsuntersuchungen wie beispielsweise Ultraschall oder Lungenfunktionschecks.

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) betreibt seit nunmehr fünf Jahren das Internetportal http://www.igel-monitor.de. Mit diesem Portal soll Patient/innen eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfe für und gegen IGeL zur Verfügung gestellt werden.
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des IGeL-Monitors kommt der MDS zu dem Schluss kommt, dass die meisten IGeL mehr schadeten als nützten.
Hier der Link zu der heutigen Pressemitteilung (vom 16.02.17) mit näheren Informationen zu den Bewertungen:

https://www.mds-ev.de/presse/pressemitteilungen/neueste-pressemitteilungen/bilanz-nach-fuenf-jahren-igel-monitor.html

Mit freundlichen Grüßen
Martina Huth
Referentin, MPH
Gesundheit, Prävention und Bevölkerungsschutz
Der Paritätische Gesamtverband Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636 -334
Telefax: 030 24636 -150
E-Mail: gesundheit@paritaet.org

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1. Iserlohner Schlafkongress

(Text Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung)Iserlohn. Als vollen Erfolg bewertet Freddy Klahold, Vorsitzender der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Iserlohn, den 1. Iserlohner Schlafkongress, der am Samstag, 28. Mai 2016 im Parktheater stattgefunden hat.

Zahlreiche Besucher verfolgen die Ausführungen der Referenten

Zahlreiche Besucher verfolgen die Ausführungen der Referenten

Es war einer der prägenden Momente in seinem Leben, wenige Sekunden nur andauernd, doch das Erlebnis vor mittlerweile 17 Jahren veränderte Dieter Wahls Dasein von Grund auf. Früh an einem Sonntagmorgen war der Berufskraftfahrer mit seinem Laster gen England aufgebrochen und mittlerweile seit einigen Stunden unterwegs. Monotoner Alltag auf der Straße für den Schwaben. „Und plötzlich sehe ich auf die Fahrbahn und denke, warum fahre ich denn von der Autobahn ab, hier gibt es doch gar keine Ausfahrt.“ Für eine Reaktion ist es längst zu spät, Wahls Laster schrammt schon entlang der Leitplanke, legt sich auf die Seite. Der Lärm in der Fahrerkabine ist ohrenbetäubend, als das Fahrzeug über den Asphalt rutscht.
Momente, die sich zu einer Ewigkeit dehnen
Sekundenschlaf  -  in der Diskussien

Sekundenschlaf – in der Diskussien

„Es waren Sekunden, aber für mich war es eine unglaublich lange Zeit“, erinnert sich Dieter Wahl an die fatalen Folgen seines Sekundenschlafs, „glücklicherweise ist dabei kein Mensch zu Schaden gekommen, weil kaum jemand unterwegs war“. Wenig später wird bei ihm Schlafapnoe diagnostiziert, seither engagiert sich Wahl, um über die Krankheit aufzuklären – so auch am Samstag, als der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Schlafapnoe Deutschland (BSD) als Teilnehmer einer Podiumsdiskussion beim 1. Iserlohner Schlafkongress im Parktheater auftrat.

Auch Polizeihauptkommissar Andreas Filthaut zählte zu der Runde, die im Löbbeckesaal über die Gefahren des Sekundenschlafs sprach. Wissenschaftlich haltbare Zahlen gebe es nicht, räumte Filthaut ein, Schätzungen jedoch besagen, dass etwa jeder dritte Unfall auf Fernstraßen auf das spontane Einnicken des Fahrers zurückzuführen sein könnte. „Es kommt sehr häufig vor, dass meine Kollegen bei der Aufnahme des Geschehens keinen Grund für die Unfallursache erkennen können. Und kein Fahrer, wenn man ihn denn noch befragen kann, gibt zu, dass er eingeschlafen ist.“ Dieter Wahl warnt derweil vor dem Irrglauben, dass frische Luft oder laute Musik helfen könnte, den Sekundenschlaf am Steuer zu verhindern. „Das zögert das Unvermeidliche nur heraus. Wenn sie müde sind, werden sie einschlafen. Fahren sie von der Straße, trinken sie einen Kaffee, machen sie dann für 15 Minuten die Augen zu, das ist das einzige, was überhaupt hilft.“

Lange wurde die Schwere von Gesundheitsschäden durch ungesunden Schlaf eher stiefmütterlich behandelt. Zu Unrecht, betont BSD-Bundesvorsitzender Werner Waldmann, der den Schlafkongress im Theater moderierte.IMG_2571
Unbehandelte Schlafapnoe etwa stehe sehr häufig im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzinfarkt, aber auch Schlaganfällen, Depressionen, Diabetes oder Stresserkrankungen. „Es gibt mittlerweile rund eine Million behandelte Patienten in Deutschland, Schätzungen sagen, dass etwa drei bis vier Prozent der Bevölkerung an Schlafapnoe leiden“, verweist Waldmann zudem darauf, dass die nächtlichen Atemaussetzer als Volkskrankheit zu bewerten sind. „Der Atem setzt bis zu drei Minuten aus, bis das Hirn Alarm schlägt. Das kann bis zu 30 bis 40 Mal pro Nacht geschehen, verbunden mit extrem hohem Blutdruck, so dass das Herz Schwerstarbeit leisten muss“. Menschen, die unter Tagesmüdigkeit leiden, aber keine Erklärung für ihren Zustand haben, forderte der Fachmann auf, Kontakt zu ihrem Hausarzt aufzunehmen, um letztlich von Fachärzten diagnostische Gewissheit darüber zu erlangen, ob sie betroffen sind. „Ein Besuch im Schlaflabor tut nicht weh.“ Und die Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit werden immer ausgefeilter, bis hin zur telemedizinischen Betreuung von Patienten. Auch auf Seiten der Fahrzeughersteller ist die Sensibilität für das Thema größer geworden. Neben den gängigen Assistenzsystemen, die den Fahrer per Warnton darauf aufmerksam machen, wenn sein Fahrzeug die Spur verlässt, könnte demnächst auch die Pupillenmessung zur automobilen Standardausrüstung zählen. „Diese Systeme gibt es, auch wenn sie noch in der Experimentierphase sind und viele Spediteure aus Kostengründen nicht darauf zurückgreifen“, weiß Werner Waldmann.
Klahold kündigt schon eine Neuauflage an

Dieter Wahl schläft seit dem Zeitpunkt der Diagnose seiner Krankheit mit einer an ein sogenanntes CPAD-Gerät angeschlossenen Atemmaske, die ihm nachts Luft verschafft. Und er hat seinen Lebensrhythmus verändert. Termine haben nicht länger die absolute Kontrolle über sein Leben, sagt der Berufskraftfahrer, der in einer Branche arbeitet, in der Pünktlichkeit von immenser Bedeutung ist: „Mittlerweile pfeife ich auf einen Termin, wenn ich feststelle, dass es nicht mehr geht. Auch wenn der Kunde sich aufregt: Es ist besser, ich komme eine halbe Stunde später an als gar nicht.“ Und eine solche Einschätzung, basierend auf etwas gesundem Egoismus, befürwortet letztlich auch Hauptkommissar Filthaut: „Achten sie mehr auf sich!“

Kongress-Veranstalter Freddy Klahold, Vorsitzender der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Iserlohn, zeigte sich am Ende des Tages höchst zufrieden. Sowohl die Publikumsresonanz als auch die Qualität der Referenten beim 1. Iserlohner Schlafkongress seien ausgezeichnet gewesen.. „Bis zum letzten Vortrag war der Saal voll besetzt, das war ein toller Erfolg.“ Und weil die Selbsthilfegruppe mit dem ersten Schlafkongress offenbar einen Nerv getroffen hat, sei eine Neuauflage der Veranstaltung mehr als wahrscheinlich, so Freddy Klahold.
Alle Bilder: SHG FK

Dr. Burbach

Dr. Burbach

Prof. Dr. Teschler

Prof. Dr. Teschler

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Studienfahrt 2016 zur Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe

Am 25. Juni 2016 war es wieder soweit. 25 Mitglieder der Gruppe trafen sich zur Studienfahrt 2016 nach Bad Lippspringe, um das Schlaflabor in der Karl-Hansen-Klinik zu besichtigen.SHG Schlafapnoe - Karl Hansen Klinik
Am späten Vormittag erreichten wir die Klink, nachdem wir vorher ein schmackhaftes Frühstück auf einem Rastplatz eingenommen hatten.

Frühstück am Bus

Frühstück am Bus

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Auch bei Regen hielt die gute Laune

Auch bei Regen hielt die gute Laune


Das Zentrum für Schlafmedizin („Schlaflabor“) der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe bei Paderborn entstand bereits in den 1980er-Jahren als eines der ersten seiner Art in Nordrhein-Westfalen. IMG_2626
Von Beginn an wurde es durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin aufgrund der bestehenden Qualitätskriterien akkreditiert. Das Schlaflabor nahm immer wieder erfolgreich an den Qualitätskontrollen durch die Fachgesellschaft teil und gehört mit aktuell 22 Polysomnographieplätzen zu den großen Schlaflaboren Europas. Der einstündige Fachvortrag, gehalten vom Chefarzt Dr. W. Böhning, war in jeder Beziehung praxisorientiert und konnte im Detail alle wichtigen Fakten klären und war insgesamt ein außergewöhnlich informatives Erlebnis.
In der Klinikmensa nahmen wir ein schmackhaftes Mittagessen ein.
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vor der Weiterfahrt noch ein heilender Trunk aus den Quellen

vor der Weiterfahrt noch ein heilender Trunk aus den Quellen


Mit dem Bus erreichten wir am Nachmittag die Innenstadt von Bad Lippspringe, wo jeder individuell Gelegenheit hatte, die Schönheiten der Stadt der Quellen zu erkunden.
Unser zweites Ziel, die „Exsternsteine“ konnten wir bei herrlichem Sonnenschein erreichen. Je nach persönlicher Konstitution gab es Gelegenheit, die historische Kultstätte zu erleben.
Auf der Weiterfahrt in Richtung Heimat haben wir als zusätzliches interessantes Erlebnis in Büren, Ortsteil: Wewelsburg, das „Dreieckschloss Wewelsburg“ besucht. Eine Burg mit historischem Hintergrund aus dem Zweiten Weltkrieg.
Wohlbehalten, entspannt und um viele Eindrücke reicher, erreichten wir am frühen Abend wohlbehalten Iserlohn. Wir hatten alle einen erlebnisreichen Tag hinter uns, und manche Eindrücke werden noch lange in Erinnerung bleiben. Beim Abschied waren sich alle einig, einen wunderschönen Tag im Kreis der Selbsthilfegruppe erlebt zu haben.

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